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Das belüftete Wasser fließt durch Rohrleitungen
auf Kiesfilter (ca. 10 m lang, 3 m breit). Als Filtermaterial
dient eine 2,5 m dicke Schicht aus besonders geeignetem Quarzkies
(1 bis 2 mm Körnung). So einfach der Filtervorgang erscheint,
so ist er jedoch von großer Bedeutung für die Qualität
des Trinkwassers, denn im Filter bewirken physikalische, chemische
und biologische Vorgänge den gewünschten Reinheitsgrad.
Im Kiesfilter werden die sich bildenden Eisen- und Manganflocken
zurückgehalten, das aus den Filtern austretende Wasser
hat dann Trinkwasserqualität und fließt dann in
die Reinwasserbehälter des Wasserwerkes.
Je nach Durchsatzmenge ist nach etwa 10 bis 14 Tagen eine
Reinigung der Kiesfilter erforderlich. Hierbei wird durch
Spülwasserpumpen Reinwasser und durch Drehkolbengebläse
Luft zusammen in gegenläufiger Richtung in die Filteranlage
gepreßt. Die sich lösenden Eisen- und Mangan-Oxide
werden als Filterspülschlamm einer Absetzanlage zugeführt,
wo der Schlamm entwässert wird. Das überschüssige
Wasser wird in die Vorfluter abgegeben, der Schlamm wird nach
Ansammlung größerer Mengen in der Landwirtschaft
ausgebracht.
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